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Technische Denkmale
 
Kraftwerk Hirschfelde
 
Das älteste sächsische Großkraftwerk dient nun als technisches Denkmal. In über 8 Jahrzehnten wurden hier ununterbrochen stolze 71.300.000 MWh. Strom produziert und dabei über 172 Millionen Tonnen Kohle verbraucht. Bereits 1909 fiel die Entscheidung zum Bau des Kraftwerkes bis dann 1911 das Kraftwerk Hirschfelde mit einer Leistung von 3.200 KW ans Netz ging. Bereits damals wurde der Strom nicht nur innerhalb der Oberlausitz transportiert, sondern auch nach Böhmen und Schlesien geliefert. Durch die Installation neuer Turboaggregate konnte die Stromleistung innerhalb von 5 Jahren verachtfacht werden. Mit dem Aufbau des Werkes ll erhöhte sich die Leistung auf 110 MW und das Werk wurde (nach Dresden) zum wichtigsten Energieversorger Sachsens.  
     
Durch weiteren Ausbau konnte bis zur Stillegung im Jahre 1992 eine durchschnittliche Leistung von 330 MW erzielt werden. Im selben Jahr wurde das Maschinenhaus Werk ll samt technischer Anlagen unter Denkmalschutz gestellt. In einer Dauerausstellung können Dampfmaschinen von 1907, Turbinen des Jahres 1922 aber auch normale elektrische Geräte aus dem Haushalt bewundert werden.

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